7 Buchtipps für die Quarantäne

Lest ein Buch!

Es ist ja nunmal so: man weiß immer erst was man hatte, wenn es weg ist. Und das ist im Moment die bedingungslose Bewegungsfreiheit in unserem Land. Dass diese mal so stark eingeschränkt werden würde, dass sogar eine Ausgangssperre wahrscheinlich ist, damit hätte niemand gerechnet. Aber Corona macht ernst – und das sollten wir auch. Social distancing ist hier das Schlagwort.  Und statt Klopapier-Prügelei und Corona-Lievticker, einfach mal ein Buch in die Hand nehmen und lesen!

Hier meine Top 7 Buchtipps, um gut durch die Quarantäne zu kommen. Von allem etwas – aber jedes für sich ein Meisterwerk und bestens geeignet für die aktuelle Situation. Übrigens schmeckt ein Gläschen Wein oder Stück Schokolade ganz hervorragend zum Schmökern und macht das zuhause Bleiben doch ganz gemütlich. Also, viel Spaß ihr Leseratten! 🙂 #stayhome

Anna Gavalda – Zusammen ist man weniger allein (2004)

Ich liebe dieses Buch, seitdem ich es in Sülz aus einer dieser netten „zu verschenken“ Kisten mitgenommen habe. Nur wegen des Covers und Titels, ohne die Rückklappe zu lesen, musste ich automatisch danach greifen. „7 Buchtipps für die Quarantäne“ weiterlesen

Wenn Frauen 30 werden – die große Veränderung?

Der Wechsel einer Dekade bedeutet für mich immer einen runden Geburtstag. Geboren wurde ich am Rosenmontag 1990 (meine Mutter meint, dass würde so einiges erklären) und als 1999 nicht die Welt unterging und wir das Jahr 2000 begrüßten, wurde ich kurz darauf 10 Jahre alt. Einige Wochen nach dem Jahreswechsel 2010 wurde ich 20. Und wer jetzt ein bißchen mitgerechnet hat weiß, dass ich in wenigen Tagen, genauer gesagt wenigen Stunden, 30 Jahre alt werde. Und wie immer wenn sich eine Dekade verändert, eine Zahl rundet, erwarten die Leute etwas Außergewöhnliches, den Weltuntergang oder was auch immer – sie haben eine Erwartungshaltung.

Während man weder an seinem 10. noch an seinem 20. Geburtstag mit diesen Erwartungen der Menschen konfrontiert wird, schlagen sie dafür bei der 30 mit doppelter Kraft zu. Denn ganz nach dem Motto „… was du bis 30 nicht erreicht hast, wirst du nie erreichen!“, sind plötzlich Kinder, fester Freund oder noch besser Ehemann und Hochzeit, sowie Karriere und Eigentum absolut zentrale Fragen, mit denen unsere Umwelt uns bombardiert. „Wenn Frauen 30 werden – die große Veränderung?“ weiterlesen

Weihnachtsstimmung – was ist das?

Ein vertrauter Duft weht mir um die Nase. Es riecht nach Zimt, Orangen und Nelken. Ein Duft, der sofort ein wohligwarmes Gefühl in mir auslöst. Ich schließe meine Augen, um diesen Gefühls-Duft-Mix ganz besonders intensiv zu genießen. Dabei bringe ich langsam die Tasse mit der so betörend riechenden Flüssigkeit immer näher an mein Gesicht. Voller Genuss führe ich den Becher an meine Lippen – und nehme vorsichtig einen kleinen Schluck. Köstlicher, viel zu süßer, lauwarmer, unerträglich klebriger Glühwein füllt meinen Mund. Mhhhh… Ich stoße einen kleinen Genussseufzer aus. Und noch während ich verträumt meine Augen öffne, nehmen meine Ohren eine lautstarke Unterhaltung hinter mir wahr: „Also in Weihnachsstimmung bin ich noch lange nicht! Ist doch nur wieder der pure Stress.“ „Weihnachtsstimmung – was ist das?“ weiterlesen

Tschüß SchnickSchnack!

Wir leben in Zeiten von unfassbarem Reichtum. Vor allem reich an Auswahlmöglichkeiten und überflüssigem „Firlefanz“. Wir können zwischen xbeliebigen Streamingdiensten für unsere Abendgestaltung wählen, wir können weltweit shoppen und wir können unser Abendessen bei etlichen Lieferdiensten bestellen, chinesisch, mexikanisch oder doch lieber italienisch? Unzählige Handy-Apps die für jede Kleinigkeit eine Lösung bieten und uns das Leben erleichtern wollen, füllen unsere Handy-Displays. Apropos, selbst für den Beziehungsstatus haben wir heute über Apps wie Tinder & Co. die riesige und ständige Auswahl an potentiellen Partnern. „Tschüß SchnickSchnack!“ weiterlesen

Herbstduft

Jeden Tag radel ich mit meinem hellblauen Drahtesel die selbe Strecke zur Arbeit. Durch Sülz und Lindenthal, um über den inneren Grüngürtel und vorbei am Mediapark zum Ebertplatz zu gelangen. Immer vorbei an den vielen Geschäften auf der Berrenrather Straße, wo schon morgens früh das Sülzer Leben pulsiert. Während ich an der roten Ampel halten muss, beobachte ich die Menschen. Wie unterschiedlich jeder von ihnen in seinen Tag startet, jeder auf seine ganz eigene Weise. Dann, weg von der Straße und ihren vielen Autos, genieße ich die Fahrt über den Grüngürtel. Im Sommer war hier morgens schon immer wahnsinnig viel los. Sportler, Kinderwagenschieber, Gassigeher und viele andere Kölner die einen Spaziergang durchs Grüne machten. Es roch nach Gras und trockenem Staub, aufgewirbelt von den Joggern. „Herbstduft“ weiterlesen